Camping oder doch lieber der eigene Garten?

Bei der Frage des Urlaubs scheiden sich überall die Geister: die einen bevorzugen den einfachen Urlaub im eigenen Garten, die anderen lassen es sich nicht nehmen, jedes Jahr zum Campen zu fahren. Welche Art des Urlaubs verspricht aber mehr Abwechslung und Entspannung?

Campen weckt in jedem Menschen den Abenteurer. Man muss sich selber ein Zelt bauen – falls man nicht im Wohnwagen übernachtet – und unter schwereren Bedingungen als zu Hause Kochen, Waschen und andere alltägliche Dinge tun. Diese ungewöhnliche Situation ist für die einen Stress pur, doch die anderen fühlen sich dadurch herausgefordert und haben Spaß daran, stets vor einer neuen Aufgabe zu stehen. Außerdem lernt man, im Gegensatz zum Urlaub im Garten, eine neue Gegend oder ein ganz anderes Land kennen. Für viele ist Abwechslung und Abenteuer eine wichtige Voraussetzung für einen gelungenen Urlaub und genau diese Menschen machen sich jedes Jahr auf zu Campingplätzen. Weniger beliebt ist Campen bei denen, die den Urlaub auf der Gartenliege bevorzugen. Für sie ist es nicht wichtig, etwas Neues zu erleben. Sie brauchen vor allem Entspannung und wollen nicht durch eine neue Situation in Stress geraten. Urlauber auf “Balkonien” rüsten sich vor dem Urlaub nicht mit Zelt, Schlafsack und Badesachen aus, sondern kaufen sich lieber einige neue Gartenmöbel.

Da jeder Mensch andere Bedürfnisse und ein ganz persönliches Verständnis von Urlaub hat, kann man weder Campen noch den eigenen Garten als eindeutig bessere Urlaubswahl bezeichnen. Abenteurer sollten sich eher auf zum Campen machen und der gemütliche Erholungsbedürftige sollte sich keinen Stress mit der Urlaubsplanung machen und einfach zu Hause bleiben. Ein Vorteil beider Urlaubsarten sind die geringen Kosten, die beispielsweise bei einem Hotel aufkommen würden.